Outsourcing

UBS will sich von BPO-Geschäft trennen

Sabine Prehl ist freie Journalistin und lebt in München.
Gerüchten zufolge wird die Großbank ihre indischen und polnischen BPO-und KPO-Einheiten an Wipro verkaufen.

Die Schweizer Großbank UBS trennt sich von ihren BPO (Business Process Outsourcing)- und KPO-Einheiten (Knowledge Process Outsourcing) in Indien und Polen. Das berichtet zumindest die Tageszeitung "India Economic Times". Die beiden Service-Zentren in Hyderabad (2100 Mitarbeiter) und Krakau (250 Mitarbeiter) sollen rund 200 Millionen Dollar wert sein. Als Interessent gilt der indische IT-Dienstleister Wipro, auch Infosys wurde genannt. Die beiden großen Anbieter des Subkontinents erbringen für UBS bereits diverse IT-Services. Bis dato wollten sie zu den Gerüchten jedoch nicht Stellung nehmen. UBS erklärte lediglich, den indischen Aktivitäten verpflichtet bleiben zu wollen.

Im Herbst letzten Jahres hatte die Citigroup ihr BPO-Geschäft für 505 Millionen Dollar an TCS (Tata Consultancy Services) verkauft. Kurze Zeit später ging die Einheit Citi Technology Services für 127 Millionen Dollar an Wipro.