1000 Grid-Notebooks verkauft
Tycoon Iacocca reist nicht ohne sein digitales Tablett
FREMONT (CW) - Chrysler-Entrepreneur Lee A. Iacocca reist technologisch up to date mit anderen Industriellen und US-Präsident George Bush nach Japan: Als einer der Vielflieger der Chrysler Corp. wird auch der charismatische Bestseller-Autor in die höheren Weihen der Computertechnologie eingeführt und einen der 1000 Grid-Notebooks "1755" erhalten, die der havarierende US-Autokonzern für Manager angeschafft hat.
Die mit einem 386SX-Prozessor (20 Megahertz) und 80-MB-Festplatte ausgerüsteten Tragbaren stellen so etwas wie die Schnittstelle zwischen den Fabrikationsstätten und den Auto-Ausstellungsräumen bei den Händlern dar.
Die mehr als 800 District-Manager, welche hauptsächlich Adressaten für die Notebooks sind, nutzen auf den Rechnern neben Wordperfect und Lotus-Tabellenkalkulationen auch eine von Chrysler entwickelte Kommunikationssoftware und Präsentationsanwendungen, um die Daten zu Verkaufs- und Dienstleistungsprogrammen, Garantiebestimmungen und Sonderaktionen sowie Informationen zu neuen Produkten im mobilen Einsatz immer parat zu haben.
Nach Grid-Angaben habe Chrysler vor der Entscheidung für die in Fremont, Kalifornien, beheimatete Grid Systems - einem Tochterunternehmen der Tandy Corp. - zehn andere Produkte getestet. Nun habe man beim Autohersteller entschieden, die Grid-Rechner als unternehmensinternen Standard für Notebooks zu halten.
