Document Compliance

Twitter will sicherer kooperieren

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Wenn Projekte über Firmen- und Ländergrenzen reichen, ist die Sicherheit der gemeinsam genutzten Dokumente ein Problem. Die Microblogging-Site Twitter hat für sich eine Lösung gefunden.
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Für die gemeinsame Arbeit an vertraulichen Dokumenten nutzt der Kurznachrichtendienst Twitter demnächt die Online-Plattform der Brainloop AG. Das gab der in München ansässige Spezialist für "Document Compliance Management" (so die Eigenwerbung) nicht ohne Stolz bekannt. Seinen Angaben zufolge hat die beliebte Mikroblogging-Site die Plattform auserkoren, damit sie firmen- und länderübergreifend kooperieren kann, ohne beim Dokumentenaustausch ein großes Sicherheitsrisiko einzugehen.

"Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Brainloop", wird Luca Baratta, Finanzchef bei Twitter, zitiert: "Der geschützte Online-Workspace von Brainloop wird uns im Zuge der globalen Expansion optimal unterstützen."

Brainloop wirbt damit, sensible Unterlagen vor unberechtigten Zugriffen schützen, zu können, auch wenn Projekte deren Austausch mit Firmenexternen erfordern. Dabei würden die vom jeweiligen Unternehmen vorgeschriebenen Sicherheitsrichtlinien automatisch angewendet, so dass sich die eigenen Mitarbeiter und externe Partner ungestört auf ihre Aufgaben konzentrieren könnten. Wie der Brainloop-CEO Peter Weger verspricht, behindern die Sicherheitsfunktionen der Software nicht die reibungslose Zusammenarbeit.