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Biz Stone

Twitter steht nicht zum Verkauf

07.05.2009
Twitter-Mitbegründer Biz Stone hat die vielen Gerüchte über eine Übernahme des Internet-Kurznachrichtendienstes zurückgewiesen.

Twitter stehe nicht zum Verkauf, sagte Stone am Mittwoch im US-Fernsehen. Am Tag zuvor hatten Medienberichte für Aufsehen gesorgt, der iPhone- und Computer-Hersteller Apple wolle Twitter für 700 Millionen Dollar kaufen.

Twitter-Mitgründer Biz Stone
Twitter-Mitgründer Biz Stone
Foto: Wikimedia Commons

Über Twitter können Nutzer Kurznachrichten mit bis zu 140 Zeichen an einen großen Leserkreis verschicken - daher spricht man von Microblogging. Der Dienst gilt derzeit als eines der "heißesten" Internet-Start-ups und wächst sehr schnell: Von weniger als zehn Millionen Nutzern Anfang des Jahres auf derzeit schätzungsweise rund 25 Millionen. Ein Problem aber ist, dass Twitter kein Geld verdient, weil es kein Geschäftsmodell gibt.

Dennoch wurde der Kurznachrichtendienst immer wieder als Übernahmekandidat gehandelt. Laut früheren Informationen ließ Twitter vor einiger Zeit das Online-Netzwerk Facebook abblitzen, das 500 Millionen Dollar (allerdings nur in eigenen, überbewerteten Aktien) geboten haben soll. Anfang April hatte dann ein "TechCrunch"-Gerücht über das Interesse des Suchmaschinen-Riesen Google an Twitter für Aufregung gesorgt, das jedoch von anderen Quellen zurückgewiesen wurde. (dpa/tc)