#music

Twitter startet Musik-Dienst

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Twitter hat seinen bereits seit einiger Zeit erwarteten Musik-Dienst heute offiziell gestartet - aber leider noch nicht in Deutschland.
#NowPlaying - wer hört gerade was in der #music-App von Twitter?
#NowPlaying - wer hört gerade was in der #music-App von Twitter?
Foto: Twitter

Der heißt "Twitter #music" und soll Twitter-Nutzern das Entdecken neuer Musik erleichtern. Er verwendet dazu Aktivität bei dem Kurznachrichtendienst wie Tweets und Interaktionen, um populäre Songs und Künstler zu finden und anzuzeigen. Die Technik dafür hatte Twitter gerade erst mit dem Startup We Are Hunted übernommen. Auf den Twitter-Profilen von Künstlern kann man außerdem sehen, welchen Musikern sie folgen und deren Songs auch gleich anhören.

Für #music hat Twitter eine eigene App gebaut, die es einstweilen nur für iOS-Geräte von Apple gibt. Eine Android-Version soll später folgen. Aus der App kann man natürlich Songs auch direkt tweeten. Die Musik für #music kommt aktuell aus drei Quellen: iTunes (von dort stammen die Previews beim Reinhören), Spotify sowie Rdio. Abonnenten letzterer Services können sich dort anmelden und dann Titel in voller Länge hören, falls sie im Katalog vorhanden sind. Twitter bemüht sich laut Ankündigung im Firmenblog, noch weitere Anbieter mit ins Boot zu holen.

Über den Hashtag #NowPlaying kann man in der #music-App Songs sehen, die Künstler und Menschen denen man auf Twitter folgt getwittert haben. Neben der App gibt es auch eine Web-Version, die man im Browser unter music.twitter.com ansteuern kann (aktuell landet man dabei noch in einer Login-Loop).

Leider gibt es Twitter Music noch nicht in Deutschland, sondern vorerst nur in den USA, Kanada, Großbritannien und Irland sowie Australien und Neuseeland. Weitere Märkte sollen später folgen.