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"Discovery Engine"

Twitter-Nutzer sollen bald besser suchen können

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Der populäre Microblogging-Dienst Twitter will seine Suchfunktion künftig stärker in das Web-Interface seiner Nutzer integrieren.
Ausgewählte Nutzer können Twitters neue 'Discovery Engine' bereits ausprobieren.
Ausgewählte Nutzer können Twitters neue 'Discovery Engine' bereits ausprobieren.

Das kündigte Mitgründer Biz Stone am Mittwoch im firmeneigenen Blog an (trotz des Datums wohl kaum ein Aprilscherz). Die sogenannte Discovery Engine können einige ausgewählte Twitter-Nutzer bereits ausprobieren. Sie integriert schlicht ein Suchfeld in der Sidebar der Homepage. Und die Ergebnisse landen dort, wo normalerweise die eigenen Tweets und die derjenigen stehen, denen man folgt - mitten auf der Seite.

Außerdem lassen sich Suchabfragen speichern, die man regelmäßig verwenden möchte. Ausbauen will Twitter außerdem seine "Trends"-Funktion, die automatisch Links auf aktuell besonders populäre Begriffe anzeigt.

Insbesondere das Potenzial seiner Suchfunktionen würde Twitter zu einem interessanten Übernahmekandidaten für Google machen. Derzeit kursiert das Gerücht, der Internet-Konzern stehe kurz vor eine Übernahme von Twitter. Wir halten Sie diesbezüglich natürlich auf dem Laufenden.