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Stattdessen Twitter for Websites

Twitter kündigt @Anywhere ab

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Das Framework @Anywhere ist aus Sicht von Twitter überflüssig geworden und wird deswegen abgekündigt.

Twitter hatte @Anywhere auf der SXSW 2010 als Möglichkeit vorgestellt, Elemente des Kurznachrichtendienstes auf externen Webseiten einzubinden. Zwei Monate später zur hauseigenen Entwicklerkonferenz Chirp ging das Framework dann live. Seither hat Twitter allerdings im Bereich Twitter for Websites viele Funktionen separat anders weiterentwickelt.

Twitter for Websites sei mittlerweile so mächtig, dass @Anywhere nicht länger benötigt werde, schreibt Twitter in seinem Entwickler-Blog und zeigt in dem Post auch gleich auf, wie man zuvor mit @Anywhere realisierte Funktionen wie "Follow"- und "Tweet"-Buttons, Verlinkung von @Nutzernamen, Sign-In oder Hovercards mit Twitter for Websites umsetzen kann. Damit kann man seit gestern übrigens auch nahezu beliebige Timelines (Nutzer, Favs, Listen, Suche, Hashtag) auf anderen Sites einbetten.

Apropos abgekündigt: "TechCrunch" schreibt unter Berufung auf seinen eheamaligen Mitblogger MG Siegler, Twitter woll auch die Weiterentwicklung seines aus dem zugekauften "Tweetie" hervorgegangenen Mac-Clients einstellen. Offiziell bestätigt ist dieses Gerücht bislang allerdings nicht.