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Offizieller Support

Twitter ist zurück bei IFTTT

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Über den spannenden Dienst IFTTT (If This Then That) haben wir schon mehrfach berichtet. Nun bindet er auch wieder Twitter ein, mit offizieller Unterstützung des Kurznachrichtendienstes.

IFTTT schlägt Brücken zwischen einer Vielzahl von Web-Diensten, zwischen denen es keine offiziellen Schnittstellen gibt. Dazu nutzt es die öffentlich bekannten Programmierschnittstellen. Nutzer können sich eigene "Rezepte" zusammenklicken oder von anderen geteilte Recipes verwenden, um Web-Services von A wie App.net bis Z wie Zootool miteinander zu verknüpfen.

Nach rund einjähriger Zwangspause hat IFTTT wieder einen (offiziellen) Twitter-Kanal.
Nach rund einjähriger Zwangspause hat IFTTT wieder einen (offiziellen) Twitter-Kanal.

IFTTT hatte die Twitter-Unterstützung vor rund einem Jahr leider eingestellt, weil Twitter die Nutzung seiner API drastisch eingeschränkt hatte. Jetzt ist der Kurznachrichtendienst zurück. Der Twitter-Channel von IFTTT entstand mit offizieller Unterstützung und ermöglicht eine Verbindung von Twitter mit 69 anderen Diensten. Er bietet vier sogenannte Trigger, über die sich eine Aktion bei anderem Dienst anstoßen lässt, und fünf Actions, die andere Services im Twitter-Konto eines IFTTT-Users auslösen können.

Wer den Twitter-Kanal bei IFTTT aktiviert, kann dann beispielsweise all seine Tweets in einem Spreadsheet bei Google Drive archivieren, sein Twitter-Profilbild mit Instagram aktualisieren oder Posts bei App.net auch auf Twitter veröffentlichen. Durch die Vielzahl der von IFTTT integrierten Dienste sind der Recipe-Phantasie des Nutzers aber generell kaum Grenzen gesetzt - wir wünschen schon jetzt viel Spaß beim Herumprobieren (das geht übrigens auch auf dem iPhone).