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Gespaltene Reaktionen

Tweet-Gewitter nach Abschieds-"Tatort" mit offenem Ende

17.11.2014
Überlebensfrage: Das offene Ende des letzten Berlin-"Tatorts" mit dem von Boris Aljinovic gespielten Ermittler Felix Stark hat bei den Zuschauern gespaltene Reaktionen ausgelöst.

Tausende schrieben am Sonntagabend in sozialen Netzwerken wie Twitter ihre Meinung zu dem ARD-Krimi, wobei die positiven Kommentare leicht überwogen - doch vor allem mit dem offenen Ende und dem Hellseherei-Motiv haderten viele.

Ermittlerteam um Boris Aljinovic im 'Vielleicht'-Tatort
Ermittlerteam um Boris Aljinovic im 'Vielleicht'-Tatort
Foto: BR | DasErste.de

"Tolle Darsteller, aber das Traumdeuten und Esoterische könnt ihr euch nächstens sparen. Fehlt noch die Glaskugel und Wünschelrute" schrieb Twitternutzer "Herr Schröder". "Ich hasse es wenn es kein Ende gibt, gerade wenn jemand aufhört (..) Warum sagt ihr nicht, ob er noch lebt oder nicht?", sagte Nutzer Est über den Abgang des Ermittlers.

"Fand ihn ziemlich fesselnd", schrieb Nutzer Stefan Heinisch. Und Roland Voser meinte: "Für diesen Berliner Tatort mit letztmals Felix Stark gibt es volle 10 von 10 Punkten. Goodbye und danke Boris Aljinovic."

Dessen langjähriger Kollege Dominic Raacke (55) alias Till Ritter hatte keine große Abschiedsnummer beim "Tatort" gewollt. Aljinovic (47) bekam dagegen ein Solo nach 13 Jahren im Dienst.

Der Krimi "Vielleicht" mit Stark als Chef einer Mordkommission handelt von unheimlichen Vorahnungen: Eine Norwegerin namens Trude glaubt, dass eine Studentin ermordet wird - und es passiert tatsächlich. An Fahrt gewinnt der Film von Regisseur Klaus Krämer, als der Kommissar selbst in den Träumen auftaucht.

Nachfolger beim RBB-"Tatort" werden die Schauspieler Mark Waschke (42) und Meret Becker (45), die gerade ihren ersten Fall drehen. Künftig soll die Stadt Berlin eine größere Rolle spielen. Erster Sendetermin ist im kommenden Frühling. (dpa/tc)