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Turion-Chips öffnen AMD den Einstieg bei Notebooks für Großfirmen

23.08.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - In den USA steht Hewlett-Packard kurz vor dem Abschluss mit einigen Großkunden über den Verkauf von Notebooks mit AMDs "Turion"-Prozessoren. Für den Chiphersteller wäre das ein weiterer Schritt weg vom Image als Spiele- und Home-PC-Ausstatter, nachdem die Company im professionellen Desktop- und PC-Server-Bereich schon Fuß fassen konnte. AMD hat mit "MT-37" und "MT-40" zwei neue Turions präsentiert, die weniger Strom aufnehmen als die Modelle der "ML"-Serie und für 268 beziehungsweise 359 Dollar angeboten werden.

Der Prozessorlieferant hat angekündigt, im ersten Halbjahr 2006 einen Turion-Chip mit zwei Prozessorkernen auf den Markt zu bringen. Auch Intel will mit der "Yonah"-Familie doppelköpfige Chips für Mobilrechner anbieten, wahrscheinlich noch im ersten Quartal 2006. Allerdings sollen die Intel-Prozessoren nur 32-Bit-Software verarbeiten können, während die Turions auch 64-Bit-Programme akzeptieren. So richtig zum Tragen kommt diese Funktionalität allerdings erst, wenn Microsoft das "Vista"-Betriebssystem anbietet. (kk)