Sicherer Datenaustausch

TU Berlin stellt auf Enterprise Edition der ownCloud um

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Wissenschaftler, Studierende und Verwaltung der Technischen Universität Berlin nutzen für sicheres Filesync und -share künftig ownCloud.

Genauer gesagt nutzen sie ownCloud schon seit über einem Jahr in der Community Edition. Jetzt hat die Hochschule für ihre "tubCloud" aber auf die aktuelle Enterprise Edition gewechselt und will die Zahl der Anwender sukszessive von derzeit 7000 auf bis zu 30.000 erhöhen. Nach und nach werden die ownCloud-Funktionen einer Mitteilung zufolge auch in die IT-Prozesse verschiedener Bereiche aus Forschung und Lehre sowie der Verwaltung integriert.

Für die Studierenden gibt es pro Nase 20 Gigabyte und für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sogar 100 GB Speicherplatz. Bei der Gesamtdatenmenge setzt die TU Berlin aktuell 12 Terabyte und künftig sogar bis zu 200 TB an.

Zu den Vorteilen von ownCloud zählt die TU den Zugriff über alle gängigen Plattformen wie PC, Mac und Linux-Rechner sowie per Smartphone oder Tablet via Apps für Android und iOS, auf denen die Daten synchronisiert werden. Der enthaltene Editor unterstützt Programmierarbeiten durch Syntax-Highlighting und ermöglicht es, gemeinsam mit anderen Nutzern Texte zu bearbeiten. Neben der Benutzerfreundlichkeit hebt Dr. Thomas Hildmann vom hauseigenen IT-Dienstleister tubIT hervor, "dass unsere Daten innerhalb der Hochschule unter Einhaltung der eigenen Sicherheitsniveaus vorgehalten werden".