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Tria: Firmengründer übernehmen Bankschulden

21.12.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Tria IT-Solutions AG ist es gelungen, ihre Bankverbindlichkeiten auf die Höhe der normalen Kontokorrentkreditlinie zu reduzieren. Wie der Münchner IT-Trainings- und Consulting-Anbieter bekannt gab, haben die beiden Firmengründer Richard Hofbauer und Hans-Jürgen Gralert das - laut Unternehmen - letzte große Bankdarlehen in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro übernommen. Zusätzlich verzichten die mit mehr als 60 Prozent an Tria beteiligten Altaktionäre auf Forderungen in Höhe von 850.000 Euro. In einem nächsten Schritt wollen die Gründer nun eine Kapitalerhöhung vornehmen, um die Liquidität des Unternehmens um 700.000 Euro zu verbessern.

Tria geht weiterhin davon aus, das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2004 mit einem positiven Betriebsergebnis abzuschließen. Gleichzeitig soll der Umsatz wie anvisiert im Jahresvergleich um fünf bis zehn Prozent wachsen. (mb)