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Trendwende bei Internolix

28.11.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der neu als digitale Mediengruppe ausgerichteten Internolix AG gelang es, im dritten Quartal das Ergebnis deutlich zu verbessern. So senkte das Unternehmen aus Limburg den Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) gegenüber dem Vorjahresquartal von 3,2 Millionen auf 0,33 Millionen Euro. Auf Ebitda-Basis schaffte es Internolix gar, mit 0,26 Millionen Euro wieder schwarze Zahlen vorzulegen (Vorjahr: 3,2 Millionen Euro Minus). Der Umsatz ging allerdings von 4,4 Millionen auf 4,2 Millionen Euro zurück. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres verbuchte die Firma vor Steuern und Zinsen ein Minus von 43 Millionen Euro bei Einnahmen in Höhe von insgesamt 6,4 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor hatte Internolix in den ersten neun Monaten noch einen Fehlbetrag von 10,4 Millionen Euro bei einem Umsatz von 7,3 Millionen Euro verzeichnet. Für das laufende vierte Quartal hat sich das Unternehmen nun

vorgenommen, auf Ebit-Basis Gewinne zu schreiben.

Das ehemals als Anbieter von Software für den elektronischen Handel agierende Unternehmen hatte nach katastrophalen Ergebnissen in der ersten Jahreshälfte die Neuausrichtung beschlossen und den Vorstand ausgewechselt. So hatte die Neue-Markt-Firma von Januar bis Ende Juni als Ebit-Ergebnis einen Fehlbetrag von 42,6 Millionen Euro ausgewiesen, damals wurden nur 2,2 Millionen Euro eingenommen.