Oracle Senior IT

Storage-Infrastruktur optimieren

Trend Big Data

Dr. Klaus Manhart hat an der LMU München Logik/Wissenschaftstheorie studiert. Seit 1999 ist er freier Fachautor für IT und Wissenschaft und seit 2005 Lehrbeauftragter an der Uni München für Computersimulation. Schwerpunkte im Bereich IT-Journalismus sind Internet, Business-Computing, Linux und Mobilanwendungen.
Ähnlich wie die Prozessorgeschwindigkeit wachsen die Datenmengen extrem stark. Laut IDC verdoppelt sich das weltweite Datenvolumen etwa alle 18 Monate. Dafür sorgt vor allem die zunehmende maschinelle Erzeugung von Daten. Um die Datenmengen in den Griff zu bekommen sollten Unternehmen laut Bitkom verstärkt auf Cloud Computing und Virtualisierung setzen.
"Big Data ist derzeit neben Cloud Computing einer der wichtigsten Trends in der IT", sagt Bitkom-Vizepräsident Volker Smid.
"Big Data ist derzeit neben Cloud Computing einer der wichtigsten Trends in der IT", sagt Bitkom-Vizepräsident Volker Smid.

Die IT wird überschwemmt von Daten. Diese Daten reichen von Protokollen von Geschäftsprozessen über automatische Erfassungen von RFID-Lesern in der Produktion und Logistik bis zur Digitalisierung von Bildern, Musik und Videos in HD oder 3D. Auch in der Finanzindustrie, im Gesundheitswesen oder in der Wissenschaft fallen große Datenmengen an. "Big Data ist derzeit neben Cloud Computing einer der wichtigsten Trends in der IT", sagt Bitkom-Vizepräsident Volker Smid anlässlich der Präsentation von Marktzahlen für Storage-Systeme.

Viele Gründe sprechen dafür, die anfallenden Daten sicher zu speichern. Gesetzliche Vorgaben verlangen häufig die Langzeitarchivierung von geschäftskritischen Informationen in digitaler Form. Zudem kann das Speichern der maschinell erzeugten Daten zu einem Vorteil im Wettbewerb führen, etwa bei dem Aufspüren von Unregelmäßigkeiten bei Finanztransaktionen, bei der Marktforschung oder beim Optimieren des Energieverbrauchs.

Die steigende Datenflut zu verarbeiten, ist für viele Unternehmen problematisch. Denn die Budgets für IT-Ausstattung wachsen nicht in gleichem Maße. Unternehmen sollten daher ihre Speicher-Infrastruktur optimieren. "Virtualisierung und Cloud Computing setzen sich immer mehr durch. Deshalb verlagern immer mehr Firmen ihre Daten von den Arbeitsplatzrechnern in leistungsstarke interne oder externe Rechenzentren mit einem hohen Sicherheitsstandard", sagte Smid. So lässt sich der Speicherbedarf bedarfsgerecht und flexibel dem Wachstum der Datenmenge anpassen. Damit werden Investitionen in Hard- und Software sowie eine aufwändige Wartung der Systeme überflüssig.