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Transtec installiert Linux-Cluster für Boehringer-Ingelheim

14.11.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Tübinger Systemhaus Transtec hat für Boehringer-Ingelheim am schwäbischen Standort Biberach des Pharmakonzerns ein Cluster installiert. Wenn es im November in Betrieb geht, wird es mit einer Spitzenleistung von 1,87 Teraflops (Gleitkomma-Operationen pro Sekunde) zu den 100 schnellsten Supercomputern der Welt zählen. Es ist das erste Transtec-Cluster jenseits der Teraflop-Grenze.

Die Basis des Superrechners bilden 334 Xeon-CPUs von Intel, die mit 2,8 Gigahertz getaktet sind. Sie sind in 163 Rechenknoten (Nodes) mit jeweils zwei Prozessoren organisiert. Hinzu kommen vier Frontend-Rechner mit Doppelprozessoren des gleichen Typs. Die Systeme arbeiten in wassergekühlten Schränken, um eine optimale Betriebstemperatur zu halten. Das Betriebssystem des Clusters ist Linux. Eine von Transtec entwickelte Spezialsoftware ermöglicht die Partitionierung des Superrechners in Subcluster, um eine optimale Auslastung zu ermöglichen. (ls)