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Transmeta: Mehr Crusoes, mehr Verlust

20.04.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die durch ihre Strom sparenden Emulationsprozessoren bekannte kalifornische Chipschmiede Transmeta, nebenbei auch Arbeitgeber von Linux-Vater Linus Torvalds, hat für ihr erstes Fiskalquartal einen unerwartet hohen Nettoverlust von 22,7 Millionen Dollar oder 18 Cent pro Aktie ausgewiesen. Die Wall Street hatte laut First Call/Thomson mit minus elf Cent je Anteilschein gerechnet. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres betrug der Fehlbetrag 20 Millionen Dollar oder 67 Cent pro Aktie. Abzüglich außergewöhnlicher Belastungen verbleibt für das erste Quartal 2001 ein Proforma-Verlust von 13,2 Millionen Dollar oder zehn Cent je Anteilschein (Vorjahr: minus 16,7 Millionen Dollar oder 56 Cent pro Aktie). Dafür steigerte Transmeta den Umsatz von 12,4 Millionen Dollar im Vorjahresquartal um 50 Prozent auf 18,6 Millionen Dollar. Im Laufe des gestrigen Börsentages stieg der Aktienkurs der Company

um 34 Prozent auf 24,60 Dollar. Die nachbörslich veröffentlichte Bilanz sorgte für einige Ernüchterung, das Papier fiel wieder zurück auf 19 Dollar.