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Toshiba zeigt seinen ersten Pocket-PC

16.07.2001
Mit dem heute in Japan vorgestellten "Genio e550" läutet Toshiba seinen Einstieg in den Handheld-Markt ein. Das Gerät kann Compactflash- und SD-Erweiterungen aufnehmen. Im September folgt eine Variante mit 1-GB-Microdrive-Festplatte.

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der japanische Elektronikkonzern Toshiba steigt heute mit der Vorstellung seines ersten Pocket-PC in den Handheld-Markt ein. Der "Genio e550" ist zunächst nur auf dem heimischen Markt erhältlich und soll gegen Ende des Jahres zusammen mit weiteren Modellen auch in den US-Regalen stehen.

Toshibas Genio nutzt wie alle Pocket-PCs Microsofts Windows CE als Betriebssystem. Er verfügt über Erweiterungssteckplätze für Compactflash und SD (Secure Digital). Anwender könnten damit zum Beispiel gleichzeitig eine Speichererweiterung und eine drahtlose Netzverbindung nutzen, erklärte Microsofts Produkt-Manager Ed Suwanjundar. Das Genio-Display hat eine Diagonale von 8,9 Zentimetern und kann 65.536 Farbnuancen darstellen. Weitere Ausstattungsmerkmale des e550: 32 MB Hauptspeicher, StrongARM-Prozessor mit 206 Megahertz, Unterstützung für MP3-Musik und MPEG4-Video, acht Stunden Akkubetriebszeit sowie 180 Gramm Gewicht. Der Preis des Geräts ist noch nicht bekannt. Ende September soll ein weiteres Modell "e550/MD" mit integrierter 1-GB-"Microdrive"-Festplatte von IBM erscheinen.