Europa soll folgen

Toshiba verkauft seine ersten Netbooks

Alexander Freimark wechselte 2009 von der Redaktion der Computerwoche in die Freiberuflichkeit. Er schreibt für Medien und Unternehmen, sein Auftragsschwerpunkt liegt im Corporate Publishing. Dabei stehen technologische Innovationen im Fokus, aber auch der Wandel von Organisationen, Märkten und Menschen.
Toshiba hat seine ersten Netbooks in Japan auf den Markt gebracht. Sie konkurrieren mit dem Eee PC von Asus und Acers Aspire One.
Das Toshiba-Netbook NB 100 soll auch in Europa auf den Markt kommen.
Das Toshiba-Netbook NB 100 soll auch in Europa auf den Markt kommen.

Mit dem Release der Netbook-Serie „NB 100" hat Toshiba mit den taiwanischen Rivalen Acer und Asus gleichgezogen. Die kleinen Mobilrechner sind seit dem Wochenende in Japan erhältlich und kosten umgerechnet rund 700 Dollar. Technische Basis bildet ein Intel Atom-Prozessor, der mit 1,6 Ghz getaktet ist. Das Display misst 8,9 Zoll in der Diagonalen und löst mit 1.024 mal 600 Pixel auf (WSVGA). Das Gewicht des Winzlings beträgt knapp ein Kilogramm, der Akku soll laut Toshiba fast drei Stunden Energie liefern. Als Betriebssystem wird Windows XP eingesetzt, weitere Features sind eine 120 GB fassende Festplatte, WLAN sowie Bluetooth.

Neben Japan sollen die Rechner auch in Europa auf den Markt kommen, allerdings mit einer etwas größeren Platte. Rechner mit Ubuntu-Linux sind ebenfalls geplant, wobei hier an der Hardware gespart werden soll. Ein konkreter Starttermin in der Alten Welt und die finalen Preise müssen von Toshiba noch bestimmt werden. Einige Online-Händler in Europa „offerieren" die Rechner bereits für rund 370 bis 400 Euro. In Japan sind die Netbooks billiger zu haben, wenn man dazu einen Mobilfunkvertrag abschließt.