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Toshiba und Canon verschieben SED-Fernseher

09.03.2006
Toshiba und Canon bringen erst Ende kommenden Jahres und nicht schon in diesem Frühjahr Fernseher mit SED-Displays auf den Markt.

Die Panels mit Surface-Conduction-Electron-Emitter-Technik (SED) sind einfach noch zu teuer. Die beiden Hersteller wollen zunächst versuchen, die Produktionskosten zu reduzieren.Sie wollen die SEDs gemeinsam fertigen, ihre damit ausgerüsteten Fernseher aber getrennt vermarkten.

Gegenüber den bislang dominierenden Techniken für Flachbildschirme, Plasma und Flüssigkristall (LCD), soll SED deutlich bessere Bildqualität bieten, weil sein Verfahren der Lichtstrahlung eher der von herkömmlichen Kathodenstrahlröhren ähnelt. Sie sollen ein hochauflösendes Bild liefern und gleichzeitig weniger Strom als Plasma- und LCD-Panels verbrauchen.

Toshiba und Canon bemühten sich, die Verzögerung der neuen Technik herunterzuspielen. SED-Fernseher würden auf jeden Fall rechtzeitig vor den Olympischen Spielen in Peking 2008 zu haben sein, erklärten sie. Von diesen erhofft sich die Unterhaltungselektronik-Branche (ebenso wie von der Fußballweltmeisterschaft in diesem Jahr) zahlreiche Neuverkäufe moderner Flachbildfernseher. (tc)