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Toshiba stoppt US-Vermarktung von Desktop-PCs

28.11.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die US-Sparte des japanischen Elektronikkonzerns Toshiba stellt die Vermarktung von Desktop-PCs in den USA ein. Das berichtet das "Wall Street Journal". Nach Angaben einer Firmensprecherin beendet Toshiba America Information Systems Inc. damit ein vierjähriges Experiment. Analysten zufolge konnte das Unternehmen seit der US-Einführung seiner Equium-Modelle im März 1997 nie einen Marktanteil von mehr als einem Prozent erreichen. Nach Einschätzungen des IDC-Analysten Roger Kay setzte Toshiba im vergangenen Jahr rund 52.000 Desktop-PCs ab. Im Jahr 1999 seien es etwa 250.000 gewesen. Künftig will sich Toshiba in den USA auf den Verkauf von Laptops und den Bereich für drahtlose Verbindungen konzentrieren. In Asien und Europa will der Konzern weiterhin Desktop-PCs anbieten.