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Toshiba senkt Ergebniserwartungen

07.02.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Wie sein Konkurrent Sony vor zwei Wochen hat nun auch Toshiba seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr 2000 (Ende: 31. März 2001) reduziert. Der japanische Elektronikkonzern erwartet statt der ursprünglich anvisierten 58 Milliarden Euro nur noch 55,6 Milliarden Euro; der Nettogewinn soll nun 890 Millionen Euro betragen. Zuvor hatte Toshiba mit einem Profit von 1,3 Milliarden Euro gerechnet. Als Grund für die revidierte Prognose nannte das Unternehmen niedrige Verkaufszahlen und Preisrückgänge bei PCs in den USA, die vor allem in der zweiten Jahreshälfte auftraten. Zudem sei es wegen des Preisverfalls bei den DRAM-Speichern zu Umsatzeinbußen im Geschäft mit elektronischen Geräten und Bauteilen gekommen.

Toshiba kündigte zudem an, 500 Mitarbeiter in seiner kalifornischen Niederlassung zu entlassen. Betroffen sind 25 Prozent der Beschäftigten bei Toshiba America Information Systems, das für die Produktion von PCs und Laptops sowie deren Vermarktung in den USA zuständig ist. Künftig sollen die Lowend-Computer der Japaner auf den Philippinen hergestellt werden. Die US-Tochter soll sich indessen verstärkt auf die Fertigung von anspruchsvolleren Rechnern konzentrieren.