Tablet-PC

Toshiba AT300-101 im Test

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Android 4.0, flach, leicht und mit Quad-Core-Prozessor: So bieten Top-Android-Tablets dem iPad 3 Paroli. Nach Asus mit dem Transformer Prime und Acer mit dem Iconia A510 will jetzt Toshiba beim AT300-101 mit dieser Erfolgsformel punkten.

Das aktuelle Betriebssystem Ice Cream Sandwich ist in Version 4.0.3 an Bord. Wie bei den meisten Tablets bringt auch das AT300-101 nicht alle Funktionen von Android 4.0 mit - die Anmeldung per Gesichtserkennung fehlt beispielsweise. Mit anderen ICS-Spezialitäten wartet das Toshiba-Tablet dagegen auf: Aus dem Sperrbildschirm heraus können Sie direkt die Kamera starten, die den neuen Panorama-Modus beherrscht. Die direkte Verbindung zwischen zwei WLAN-Geräten per Wi-Fi Direct ist auch dabei.

Flüssige Bedienung durch Ice Cream Sandwich

Das größte Plus von Android 4 merkt man auch am Toshiba AT300: Das Tablet lässt sich sehr flüssig bedienen. Beim Blättern in den Startbildschirmen oder in den Programm-Menüs stören keine Ruckler, einfache Webseiten durchblättern Sie schnell, auch das Zoomen per Fingergeste (Pinch Zoom) funktioniert ohne Verzögerung. Höchstens auf Webseiten mit vielen Bildern und Kastenelementen fällt ein leichtes Stottern auf, und auch das Aufzoomen klappt dort nicht verzögerungsfrei. Bei den Android-Geräten bekommt das aber nur Samsung auf dem Galaxy Tab 2 10.1 einen Hauch flüssiger hin, Apple auf dem iPad 3 sowieso.

Bedienung

Toshiba AT300-101 (Note: 1,80)

Bildschirm / Bildschirm-Tastatur / Mehrfinger-Gesten / Bildschirm-Technik

angenehm / angenehm / ja / kapazitiv

Spracheingabe

ja