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Top 500: IBM dominiert Supercomputer-Markt

03.11.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Im Vorfeld der SC 2000 in Dallas ist heute die neue "Top-500"-Liste der weltstärksten Supercomputer erschienen. Spitzenreiter ist diesmal in mehrfacher Hinsicht IBM. Big Blue stellt mit dem am Lawrence Livermore Lab installierten "Asci White", einem RS/6000 SP mit 8192 Power3-Prozessoren und 4938 GFlops Rechenleistung, den Spitzenreiter und verdrängte Intels "Asci Red" (2379 GFlops) auf Rang zwei. Fünf der zehn schnellsten Numbercruncher stammen von IBM (zwei mehr als vor einem halben Jahr), insgesamt sind 215 Systeme der Armonker in den Top 500 gelistet. Das sind 43 Prozent und 71 mehr als vor sechs Monaten. Platz zwei des Hersteller-Rankings erreicht Sun Microsystems mit 92 Superrechnern, die Plätze drei und vier

belegen SGI (67 Rechner) und das wieder selbstständige Cray Research. Dessen 47 verzeichnete Supercomputer versammeln immerhin 16 Prozent der insgesamt gelisteten Rechnerpower (Platz zwei hinter IBM!) auf sich.