Tool ermittelt Projektkosten

Vice President Software & SaaS Markets PAC Germany
Wer auf Projektbasis arbeitet, hat oft das Problem, die angefallenen Stunden und Kosten zu ermitteln, im Blick zu haben und auszuwerten. Für diesen Zweck existiert mit "Xperttimer 1.01" ein taugliches Werkzeug.

Die datenbankgestützte Software gibt es als Einzelplatzversion sowie als Edition für Teams. Neben einer kostenlosen Variante bietet der Hersteller Xpertdesign kostenpflichtige Fassungen an. Die Preise beginnen bei 89 Euro.

Bei der Installation richtet Xperttimer auf Wunsch eine Demodatenbank ein, so dass Anwender erste Erfahrungen sammeln können.

Das Werkzeug hilft dabei, die für ein Projekt erforderlichen Aktivitäten sowie die dafür in Anspruch genommene Zeit zu verwalten. Kern des Programms ist der "Projekt-Manager". Mit dem Modul erstellt der Anwender ein Projekt, definiert Unterprojekte sowie Teammitglieder und Aufgaben. Eine To-Do-Liste präsentiert jedem Arbeitsgruppenmitglied noch anstehende Aufgaben.

Der Projekt-Manager verfügt über Ansichten von aktiven Projekten nach Projektkategorien. Sobald ein Anwender die Arbeit an einem Projekt aufnimmt, zählt Xperttimer die Zeit mit. Wechselt er in ein anderes Projekt oder fährt er den Rechner herunter, fragt ihn das Tool nach dem geschätzten Projektfortschritt in Prozent. Kosten, etwa Stundensätze lassen sich hinterlegen, so dass mit dem Werkzeug nicht nur die verbrauchte Zeit, sondern auch die angefallenen Ausgaben ermittelt werden können.

Eine Stärke des Produkts ist das Auswertungsmodul: Es ermittelt bereits geleistete Stunden beziehungsweise angefallene Kosten für einen Tag, eine Woche oder einen Monat. Diese Werte exportiert das Programm auf Wunsch in eine Datei im CSV-Format. Gut gelöst sind auch die Ausgabefunktionen: Projektberichte lassen sich in Form von HTML-Dateien und Ausdrucken erzeugen, als E-Mail versenden sowie per FTP in ein Netzverzeichnis stellen. (fn)

CW-Fazit: Wer es leid ist, Projektaufwände in Excel-Tabellen zu erfassen, sollte einen Blick auf Xperttimer werden. Seine Stärken spielt das Programm allerdings erst in der teureren Arbeitsgruppenversion voll aus.