Virenschutz kostenlos

Tipps zu Avira Antivir 9

Redakteur bei PC-Welt
Die Antivirenlösung Avira Antivir 9 ist für Privatanwender gratis. Sie bringt einen besseren Scanner sowie die Erkennung von Adware und Spyware mit und ist auch für Netbooks optimiert.

Avira hat sowohl die Programmoberfläche als auch das Innenleben von Antivir Personal überarbeitet. Der Scanner arbeitet demnach jetzt gründlicher und bietet eine "One-Click-Entfernung" gefundener Schädlinge an. Da die Arbeitsfenster auf Wunsch nun niedriger aufgelöst werden können, ist der Einsatz auf Netbooks kein Problem, da auch auf kleineren Monitoren die Übersichtlichkeit gewährleistet ist. Die vormals nur in den kostenpflichtigen Antivir-Varianten (siehe Preistabelle am Ende dieser Seite) enthaltenen Ad- und Spyware-Erkennungen sind in der Version 9 erstmals auch in der Personal Free-Variante von Avira integriert.

Der Schutz von GUI-Prozessen (Abläufen auf der grafischen Benutzeroberfläche) ist genauso neu wie die Möglichkeit, Dateien per HTTP im Quarantäne-Manager zu versenden sowie die Antivir-Statusanzeige, sobald der Anwender mit der Maus über das Systray-Icon fährt. Für Bastler gilt außerdem ab sofort "Ausprobieren erlaubt": In allen Konfigurationsmenüs können mit einem Klick auf den Button "Standardwerte" nun alle ursprünglichen Optionen und Einstellungen wiederhergestellt werden.

Die kostenpflichtige Version von Antivir 9, die für knapp 20 Euro zu haben ist, bietet zusätzlich eine Kindersicherung, die für den Nachwuchs unpassende Inhalte beim Surfern filtert und eine Phishing-Erkennung, die Betrugs-Seiten in Zusammenarbeit mit den Verbraucherschutzzentralen während des Surfens aufspürt.

Achtung: Wer das Programm beruflich einsetzen möchte (also auf einem dienstlich genutzten Rechner installiert hat), muss in jedem Fall zur kostenpflichtigen Variante greifen, weil er sonst gegen die AGB und Lizenzbestimmungen von Avira verstößt. Achtung: Auch der Einsatz des Programms in der ehrenamtlichen Arbeit beispielsweise in Vereinen oder Kirchengemeinden fällt laut Avira unter den Begriff "beruflicher Einsatz". Also ist auch hier eine kostenpflichtige Version angesagt.

Im Vergleich zu seiner Vorgängerversion stellt Antivir Personal 9 höhere Ansprüche an die Systemleistung: Die CPU sollte mindestens 266 MHz schnell sein, die Festplatte noch mindestens 100 MB freien Speicher aufweisen und der RAM-Speicher 192 MB (Windows XP) respektive 512 MB (Vista) stark sein. Diese Anforderungen sind zugegebenermaßen nicht sehr hoch und dürften von jedem halbwegs neuen PC-System problemlos erfüllt werden. Wer ein Mehrkern-System im Einsatz hat, darf sich laut Hersteller übrigens über eine bis zu 20 Prozent schnellere Antivir-Performance freuen.

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