Tintenstrahldrucker Canon Pixma iP5300

19.07.2007
Von Ines Walke-Chomjakov
Solide Technik, überzeugende Druckergebnisse und gute Ausstattung –das sind die Haupteigenschaften des Tintenstrahldruckers Canon Pixma iP5300. Unser Test zeigt weitere Details.

Testbericht

Besonderheit: Der Canon Pixma iP5300 ist der Nachfolger des iP5200. Die wesentliche Neuerung zum Vorgänger findet sich am Druckkopf. Dessen Düsenanzahl hat Canon auf 4608 statt der früheren 3584 Öffnungen geschraubt.

Tempo: Trotz des überarbeiteten Druckkopfs blieben Überraschungen in den Geschwindigkeitstests aus: Wir hatten beispielsweise seinerzeit beim iP5200 eine Zeit von 59 Sekunden für unser randloses Foto im Format 10 x 15 Zentimeter gemessen. Der aktuelle Drucker meisterte dieselbe Aufgabe in 52 Sekunden – sieben Sekunden flotter. Allerdings ist dieser Zeitunterschied gering und zeigt, dass sich die Geräte nur noch in Nuancen steigern lassen. Insgesamt gesehen, erarbeitete sich der Drucker jedoch durchaus ordentliche Zeitwerte. Das gilt insbesondere für den reinen Textdruck: Hier fiel das letzte Blatt unseres zehnseitigen Grauert-Briefs bereits nach 51 Sekunden in die Papierablage.

Qualität: Wieder blieb die sichtliche Steigerung gegenüber dem Vorgängermodelle aus. Wie dieses überzeugten die sehr feinen Übergänge und leuchtenden Farben. Unsere Testfotos fielen nahezu rasterlos aus. Ein Druckpunkt war nur noch mit der Lupe feststellbar. Allerdings kamen uns die Hauttöne etwas zu gelb und kalt vor. Im Textmodus erzeugte der Drucker ein klares Schriftbild mit nur ganz vereinzelten Satellitentröpfen.

Verbrauch: Ausgeschaltet geht der iP5300 auf 0 Watt - lobenswert. Auch die 0,8 Watt im Standby-Modus sind ökonomisch. Wir errechneten 2,5 Cent für das schwarzweiße und 5 Cent für das farbige Blatt – sparsame Seitenkosten.

Ausstattung: Mit Duplex-Einheit, zwei Papierfächern und CD-Druckfunktion zeigt sich das Gerät auf einen vielfältigen Einsatz vorbereitet.