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21.11.1997

BANYAN SYSTEMS SCHREIBT WIEDER SCHWARZE ZAHLEN

Zum ersten Mal seit eineinhalb Jahren schrieb die Netzwerk-Company Banyan Systems wieder schwarze Zahlen. Für das am 30. September beendete dritte Quartal wurde bei Umsätzen von 18,8 Millionen Dollar ein Gewinn von 769000 Dollar ausgewiesen. Den Geschäftserfolg begründet das Unternehmen mit der Auslieferung neuer Software-Programme, die den bekannten "Streettalk"-Verzeichnisdienst mit Web-Technologien integrieren.

METRO UND DEBIS ÄNDERN STRUKTUR IM TK-GESCHÄFT

Die Debitel Kommunikationstechnik GmbH, Stuttgart, wird von der Metro AG, Köln, mit Wirkung vom 1. Januar 1998 insgesamt 49 Prozent der Anteile an der Metro-Tochter Freecom übernehmen, einem der größten euroopäischen Service- und Logistik-Unternehmen im TK-Bereich. Debitel ist ein Joint-venture zwischen der Daimler-Benz-Tochter Debis AG (bisher 60 Prozent) und dem Handelskonzern Metro (bisher 40 Prozent). Im Gegenzug soll die Metro AG von Debis sechs Prozent der Debitel-Anteile erhalten. Debitel könne durch die neue Struktur sein Angebot an TK-Diensten besser ausbauen, teilte Debis mit.

FUJITSU KONNTE PC-ABSATZ MEHR ALS VERDOPPELN

Die Fujitsu ICL Computer GmbH konnte eigenen Angaben zufolge im zweiten Quartal 1997 ihren Absatz bei PCs, Notebooks und Servern im Vergleich zum ersten Quartal um rund 107 Prozent auf insgesamt 100113 Einheiten steigern. Damit sieht sich das Unternehmen laut jüngster IDC-Statistiken mit einem Marktanteil von 12,1 Prozent auf Rang zwei der deutschen PC-Anbieter.

INTEL: BETEILIGUNG AN DER WEB-SCHMIEDE US-WEB

Der bevorstehende Börsengang des Intranet- und Website-Spezialisten US-Web hat das Interesse von Intel geweckt. Der Prozessor-Gigant möchte sich mit rund zehn Millionen Dollar am Kapital der kalifornischen Start-up-Company beteiligen. Beide Firmen haben sich angeblich bereits auf einen "Preisnachlaß" für Intel verständigt. Beim geplanten IPO an der Nasdaq sollen fünf Millionen Aktien ein Kapital von etwa 55 Millionen Dollar in die Kasse von US-Web bringen; Intel dürfte nach dem Deal knapp 20 Prozent der Anteile halten.