Rich Internet Applications

TIBCO spendet Quellcode an Dojo Foundation

Sascha Alexander ist Manager Marketing & Kommunikation bei der QUNIS GmbH, Neubeuern, die auf Beratung und Projekte in der Business Intelligence, Big Data und Advanced Analytics spezialisiert ist. Zuvor war der Autor als Director Communications bei den Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BARC und PAC tätig. Als ehemaliger Redakteur der COMPUTERWOCHE sowie Gründer und Chefredakteur des Portals und Magazins für Finanzvorstände CFOWORLD verbindet ihn zudem eine lange gemeinsame Zeit mit IDG.
Seine Themenschwerpunkte sind: Business Intelligence, Data Warehousing, Datenmanagement, Big Data, Advanced Analytics und BI Organisation.
Die mächtige AJAX-Entwicklungsumgebung "General Interface" soll mehr Open-Source-Entwickler ansprechen.

TIBCO General Interface gehört zu den prominenteren AJAX-Toolkits im Markt. Es umfasst ein Framework samt AJAX-Engine zum Ausführen von JavaScript-Bibliotheken sowie die Integrierte Entwicklungsumgebung "General Interface Builder".

Die Software kam 2001 als "JavaScript-Toolkit" des Anbieters General Toolkit auf den Markt und wurde nach dessen Übernahme durch TIBCO weiterentwickelt. Laut Hersteller stand sie zuletzt Kunden als Open Source unter der BSD-Lizenz zur Verfügung. Viele Global-2000-Unternehmen nutzen heute nach eigenen Angaben die Werkzeuge zum Aufbau von Rich-Internet-Applications (RIAs).

Integration mit dem Dojo Toolkit

Mit der Ankündigung reicht TIBCO nun den Quellcode von General Interface an die auf die Entwicklung von Web-Techniken spezialisierte Non-Profit-Organisation Dojo Foundation weiter. Zusammen mit dieser will man im Rahmen des neu geschaffenen "General Interface project" die Plattform weiterentwickeln und die Dojo-Gemeinde zur Teilnahme ermutigen. Ziel ist insbesondere die Integration zwischen General Interface und dem "Dojo Toolkit" sowie anderer Projekte der Dojo Foundation.

Daneben wird es aber weiterhin eine kommerzielle "Enterprise Edition" von General interface geben, die TIBCO bisher als Kernbestandteil seiner SOA Suite vermarktet hatte. Ebenso soll sich am Support für Unternehmenskunden nichts ändern.