Integrationsplattform

Tibco kündigt Activematrix Businessworks 6.0 an

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Tibco hat die neue Version 6,0 seines Flaggschiffprodukts Activematrix Businessworks angekündigt, welche die Integration von Web- und mobilen Anwendungen erleichtern soll.

Activematrix Businessworks 6.0 verwendet eine grafische Eclipse-IDE, die keine Code-Kenntnisse voraussetzt und das Verbinden von Applikationen einfach durch Drag and Drop von Ressourcen aus Paletten ins Integrationsfenster ermöglicht. In der gleichen Umgebung lassen sich auch Multi-Operation-Services untersuchen, Designs debuggen und dabei ergänzen sowie die Ausführung überwachen. REST-Services können andere Entwickler über eine Web-Schnittstelle finden und testen.

Laut Tibco kann man Integrationsprozesse und andere Komponenten als Module packagen und wiederverwenden; dabei stellen globale Variablen sicher, dass man eine Konfiguration zur Laufzeit aktualisieren kann, ohne Archive neu einspielen und erzeugen zu müssen.

Businessworks 6.0 verfügt bereits über eine Vielzahl von Protokollen und Konnektoren. Es stellt aber darüber hinaus eine vollständige Programmierschnittstelle (API) bereit, gegen die man eigene Konnektoren und Aktivitäten in Java schreiben und dann wie native Komponenten benutzen und auch für künftige Projekte wiederverwenden kann. Über einen umfangreichen Satz skritptierbarer Befehle lässt sich Businessworks 6.0 auch mit Continuous-Integration-Infrastrukturen wie Maven oder Jenkins verbinden.

"Integration ist längst mehr als simple ‚Klempnerei‘ - Unternehmen müssen agil sein", sagt Tibco-CTO Matt Quinn. "Activematrix Businessworks 6.0 steigert die Geschwindigkeit drastisch, mit der man neue Lösungen konfigurieren und einsetzen kann, und ermöglicht damit viel kürzere Time-to-Results."