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TI strebt zurück in die schwarzen Zahlen

16.04.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der vor allem auf digitale Signalprozessoren spezialisierte Halbleiterkonzern Texas Instruments (TI) hat gestern nach US-Börsenschluss seine Bilanz für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres veröffentlicht und darin zum vierten Mal in Folge einen Nettoverlust ausgewiesen. Der Fehlbetrag beläuft sich auf 38 Millionen Dollar oder zwei Cent pro Aktie nach einem Gewinn von 230 Millionen Dollar oder 13 Cent je Anteilschein im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Quartalsumsatz ging im Jahresvergleich zwar von 2,53 auf 1,83 Milliarden Dollar zurück, übertraf aber leicht die letzte Prognose des Herstellers.

Chairman und CEO (Chief Executive Officer) Tom Engibous geht nun davon aus, dass sein Unternehmen im laufenden Quartal wieder in die Gewinnzone zurückkehrt. "Wir sind auf dem Weg in Richtung Wachstum", erklärte der TI-Chef in einer Stellungnahme. Die Lagerüberbestände, unter denen man im letzten Jahr schwer gelitten habe, seien abgebaut, die Nachfrage ziehe wieder an. Für das zweite Quartal erwartet Texas Instruments einen Profit von fünf Cent pro Aktie nach elf Cent je Anteilschein Verlust im Berichtszeitraum des Vorjahres. Die Einnahmen sollen mit zwei Milliarden Dollar in etwa auf Vorjahresniveau (2,04 Milliarden Dollar) liegen. (tc)