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TI liefert die Chips für die nächste Palm-Generation

18.12.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Palm hat entschieden, wer die Chips für seine künftigen Handhelds auf Basis der ARM-Prozessorarchitektur liefern soll. Die Entscheidung fiel dabei auf Texas Instruments (TI), das - vermutlich wegen seiner "Open Multimedia Application Platform" (OMAP) - die Mitbewerber Intel und Motorola (mit seinen "Dragonball"-Chips bislang Exklusivlieferant) ausstach. Palm-PDAs auf Basis der TI-Chips sollen binnen Jahresfrist zu haben sein.

Palm COO (Chief Operating Officer) Todd Bradley erklärte indes im Rahmen einer Telefonkonferenz, TI sei zwar "bevorzugter Lieferant", die Kooperation sei aber nicht exklusiv, so dass sein Unternehmen bei Bedarf auch auf andere Hersteller zurückgreifen könne. Außerdem teilte der Manager mit, Palm arbeite bereits an einem Handheld, der schnelle Datenverbindungen über GPRS (General Packet Radio Service) unterstützt. (tc)