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TI ist zunehmend optimistisch

10.09.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der US-Halbleiterkonzern Texas Instruments ( TI ) hat seine Gewinn- und Umsatzerwartung für das laufende dritte Quartal 2003 konkretisiert. Wegen der guten Nachfrage in allen Bereichen rechnet das Unternehmen damit, das die Einnahmen am oberen Ende der bisherigen Prognose liegen werden: Während TI im Juli noch Erlöse zwischen 2,29 Milliarden und 2,49 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt hatte, erwarten die Texaner nun Einnahmen von 2,39 bis 2,49 Milliarden Dollar erwirtschaften. Laut Umfrage von Thomson First Call hatten die Analysten bislang im Schnitt mit 2,4 Milliarden Dollar Umsatz gerechnet.

Die Gewinnprognose des Chipherstellers beträgt nun 20 bis 22 Cent pro Aktie, entgegen der früheren Schätzung von 19 bis 23 Cent je Anteilschein. Bereits damals hatte TI einen Erlös von 13 Cent je Titel aus dem Verkauf von 24,7 Millionen Micron-Aktien miteinkalkuliert (Computerwoche online berichtete). Neu hinzu kamen dagegen Forschungskosten in Höhe von 23 Millionen Dollar im Zusammenhang mit dem Ende Juli übernommenen WLAN-Spezialisten Radia Communications, so TI. Diese Aufwendungen hätten zu einer Senkung der oberen Gewinnschätzung geführt. (mb)