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Email-Programm

Thunderbird kehrt zurück unters Dach von Mozilla

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Die abgespaltene Firma Mozilla Messaging, die sich primär um die Weiterentwicklung des Email-Programms "Thunderbird" gekümmert hatte, wird wieder Teil des Open-Source-Projekts Mozilla.

Das teilte Mozilla Messaging Anfang der Woche mit. Genauer gesagt wird Mozilla Messaging mit den Mozilla Labs verschmolzen. David Ascher übernimmt dort die Leitung einer neuen Projektgruppe, die sich auf Online-Kommunikation und soziale Interaktion für Web-Nutzer fokussiert.

"Im Moment haben wir zwei Teams. Das eine ist das bei Mozilla Messaging, das Thunderbird und Innovationen wie Raindrop und F1 produziert. Das zweite Team sitzt in den Mozilla Labs und hat sich mit Identitäten, Kontakten und verwandten Themen beschäftigt", erklärte Mozilla-Managerin Mitchell Baker in einem Blogpost. "Wir wollen beide Teams kombinieren, um unsere Effektivität zu erhöhen. […] Das vereinfacht unsere Gesamtstruktur."

Unter dem neuen Dach werde Thunderbird weiterentwickelt, so Baker weiter; das Email-Programm bleibe in der Obhut Aschers und für sowohl Nutzer als auch Contributors sollte sich praktisch nichts ändern.