Thunderbird 2.0: E-Mails suchen und markieren

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Mit der Version 2.0 erhielt die beliebte E-Mail-Software "Thunderbird" der Mozilla Foundation eine Reihe netter neuer Features. Was sofort auffällt, sind die Vor- und Zurück-Buttons in der Symbolleiste. Wie bei einem Browser kann der Anwender damit auf vorherige Aktionen zurückblättern.

Erweitert haben die Entwickler ferner die Ordneransicht ganz links: Neben "allen Ordnern" kann man "ungelesene Ordner" und "Favoriten-Ordner" einblenden. Ansichten lassen sich wechseln durch Klicken auf kleine Pfeile im oberen Balken der Ordneransicht. Welcher Folder zu den Favoriten zählt, bestimmt der Anwender selbst, indem er aus der Ordnerstruktur ein Element wählt und im Kontextmenü (rechte Maustaste) den Punkt "Favoriten-Ordner" auswählt.

Treffen neue E-Mails ein, zeigt das Icon in der Systemleiste am rechten Bildschirmrand in einem Popup-Fenster auch den Betreff der Nachrichten an.

Ausgebaut wurde die E-Mail-Suche. Beispielsweise wird die Search Engine bereits aktiv, wenn der Benutzer die ersten Buchstaben tippt. Aus Suchanfragen erzeugt Thunderbird auf Wunsch virtuelle Ordner. Sie erscheinen in der Ordneransicht und füllen sich somit automatisch mit E-Mails, auf die der Such-String passt. Bequemer zugänglich ist nun die Suche innerhalb einer Message; sie erscheint ähnlich wie die Web-Seiten-Suche des Firefox-Browsers rechts unten in Form eines Eingabefeldes.

Über die Schlagwortfunktion ("Message Tagging") ist der E-Mail-Nutzer in der Lage, Nachrichten einer Kategorie zuzuordnen. Zu den vorhandenen Schlagwörtern wie "wichtig", "dienstlich" und "persönlich" kann der Anwender eigene hinzufügen. Mit Schlagwort versehene Mails sind farblich gekennzeichnet. Die Tags dienen zudem als Sortierungskriterium, so dass alle "Wichtig"-Einträge untereinander erscheinen.

CW-Fazit

Zu den besten Neuerungen in Thunderbird 2.0 zählt die gelungene E-Mail-Suche.