The Phone House: UMTS-Notebook für 100 Euro

23.05.2007
The Phone House verkauft im Juni neben Handys auch einen Laptop. Das Gerät ist jedoch nur in Verbindung mit einem Datentarif der Netzbetreiber T-Mobile, Vodafone oder E-Plus erhältlich und kostet in diesem Zusammenhang 99,99 Euro. Allerdings sollten Interessierte einen Blick auf die monatlichen Fixkosten werfen, die bis zu 60 Euro betragen können, was sich am Ende der Vertragslaufzeit von 24 Monaten zu einer beachtlichen Summe addiert.

Das mobile Internet bietet seinen Nutzern eine Reihe von Vorteilen: E-Mails können in Sekundenschnelle verarbeitet werden und mit den steigenden Übertragungsraten ist auch der Transfer großvolumiger Datenpakete kein Problem. Wer mit seinem Mobiltelefon online geht, stößt allerdings rasch an die technischen Grenzen seines mobilen Begleiters. So ist für die Darstellung vieler Internetseiten die Bildschirm-Auflösung zu klein, auch lassen sich lange Texte nur mühsam über den numerischen Ziffernblock eingeben.

Ein Notekook wäre hier die ideale Alternative, doch kommt dieses bei vielen Nutzern aufgrund leerer Geldbeutel nicht in Betracht. Abhilfe schafft der Mobilfunk-Provider The Phone House: Im Juni 2007 erweitert der Anbieter sein Portfolio und verkauft neben diversen Handys auch einen Laptop. Während der Kaufpreis mit 99,99 Euro sehr verführerisch klingt, sollte man einen Blick auf die monatlichen Fixkosten werfen. Je nach Netzbetreiber - zur Auswahl stehen T-Mobile, Vodafone und E-Plus - liegt die Grundgebühr zwischen 7,14 Euro und 9 Euro, hinzu kommen die Kosten für den Datentarif, der zwangsweise mitgebucht werden muss und bei T-Mobile mit 50 Euro (web'n'walk Large), Vodafone mit 50,58 Euro (WebConnect Fair Flat National) und E-Plus mit 59 Euro in Rechnung gestellt wird. Dafür sind bei T-Mobile und Vofadone Inklusivvolumen von 5 GB enthalten, im Netz von E-Plus kann unbegrenzt gesurft werden. Die Vertragslaufzeit beträgt in allen Tarifen 24 Monate, zudem wird eine einmalige Anschlussgebühr in Höhe von 24,95 Euro fällig. Betreiberseitig sind Sprachdienste wie Videotelefonie oder VoIP ausgeschlossen.

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