Innovationen mit HPE

Erfolgreich mit dem New Style of Business: Präsentiert von HPE und Intel

 

The Machine kommt

Dietmar Müller ist freier Journalist in München und arbeitet für Computerwoche und Channelpartner.
Auf der CeBIT wird HPE ein Prototyp-Modell von The Machine präsentieren. Was versteckt sich hinter dem „revolutionären“ Konzept?

Beim The Machine Research Project geht es um Fortschritte beim sogenanntem Memory-Driven Computing. Der Clou dabei ist, dass der Speicher statt des Prozessors das zentrale Element des Computers darstellt. Damit will man den Problemen einer hypervernetzten Welt, einer Welt des "Internet of Things" (IoT) mit unzählbar vielen angeschlossenen Devices, begegnen.

Und das geht so: Mit der sogenannten Memristor-Technik kombiniert HPE Arbeitsspeicher und Festspeicher in einem gemeinsamen Pool. Durch außergewöhnlich kurze Zugriffszeiten soll sich die Verarbeitungsgeschwindigkeit im Vergleich zur klassischen Computer-Architektur deutlich beschleunigen. Die HPE-Verantwortlichen sprechen von einer bis zu 8000-mal höheren Geschwindigkeit bei diversen Workloads.

Seit 2008 arbeitet HPE bereits an der neuen Rechnerarchitektur. Der Fokus liegt dabei auf dem sogenannten Exascale Computing - dabei handelt es sich um Hochleistungsrechner, die künftig eine Trillion Rechenoperationen in der Sekunde ausführen sollen. Die Memory-driven-Computing-Architektur soll sich von winzigen IoT-Geräten bis hin zu Exascale-Rechnern skalieren lassen. Dafür hat HPE mit "Machine OS" ein eigenes Betriebssystem entwickelt.