Halbleiterkonzern

Texas Instruments wird mehr Chips los

22.07.2014
Der US-Konzern Texas Instruments ist insbesondere Schülern durch seine Taschenrechner bekannt, doch die Chips der Amerikaner stecken auch in vielen Millionen Alltagsgeräten. Die Geschäfte laufen gut.

Der Chip-Spezialist Texas Instruments profitiert von seinem Fokus auf Alltagsgeräte und vernetzte Technik. Im ersten Quartal stieg der Umsatz um acht Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar (umgerechnet 2,4 Milliarden Euro). Der Gewinn verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 683 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Montag am Firmensitz in Dallas mitteilte. Das war mehr als Analysten erwartet hatten.

Die berühmte Sonnenuhr auf dem TI-Campus in Dallas
Die berühmte Sonnenuhr auf dem TI-Campus in Dallas
Foto: TI

Texas Instruments ist führend bei Chips, die Alltagstechnik wie Fernseher und Waschmaschinen steuern, aber auch in Medizinapparaten, Industrieanlagen oder Autos zu finden sind. Außerdem gehört TI zu den großen Herstellern von Prozessoren, die bei der Verarbeitung von Audio- und Videosignalen benötigt werden. Wegen dieser breiten Aufstellung gilt der Konzern als ein Konjunkturbarometer.

Rich Templeton ist Chairman, President und CEO von TI. Schon lange.
Rich Templeton ist Chairman, President und CEO von TI. Schon lange.
Foto: Texas Instruments

Aus dem Geschäft mit Chips für Smartphones und Tablet-Computer hatte sich Texas Instruments zurückgezogen und dabei Stellen abgebaut. Für das laufende Quartal peilt das Management nun zwischen 3,3 Milliarden und 3,6 Milliarden Dollar Umsatz an. (dpa/tc)