Texas Instruments: Umsatzrückgang soll durch Kooperation im 3G-Segment aufgefangen werden

25.07.2007
Texas Instruments musste im zweiten Quartal 2007 im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang bei Gewinn und Umsatz hinnehmen. Grund sei vor allem die sinkende Nachfrage nach Bauteilen für Handys und Taschenrechner. Um seine Marktposition zu stärken ist TI eine Kooperation mit dem schwedischen Netzausrüster Ericsson bei der Entwicklung von Handychipsätzen eingegangen.

Texas Instruments, Marktführer bei Halbleiterprodukten für Handys, muss für das vergangene Quartal einen Umsatz- und Gewinnrückgang veröffentlichen. Grund sei die rückläufige Nachfrage bei Bauelementen für Handys und Taschenrechner. Der Nettogewinn sank in den Monaten April bis Juni gegenüber dem ersten Quartal 2007 um 17 Prozent auf 610 Millionen US-Dollar (445 Millionen Euro), im Vorjahreszeitraum konnte noch ein Überschuss von 2,39 Milliarden US-Dollar verzeichnet werden, allerdings profitierte TI damals vom Verkauf seiner Sensor- und Steuerungssparte. Davon bereinigt betrug der Gewinn 739 Millionen US-Dollar.

Der Umsatz reduzierte sich im Jahresvergleich von 3,7 Milliarden US-Dollar in 2006 auf 3,4 Milliarden US-Dollar, im Vergleich zum Jahresanfang konnte jedoch ein Zuwachs um 247 Millionen Dollar verzeichnet werden. So sei die Nachfrage nach Halbleiterprodukten und Taschenrechnern im zweiten Quartal wieder leicht angestiegen, insgesamt konnte sie den Auftragsrückgang jedoch nicht wettmachen. Für das dritte Quartal sieht das Unternehmen keine oder nur eine leichte Steigerung des Umsatzes.

Mit einer strategischen Partnerschaft möchte Texas Instruments seine Markführerschaft aufrecht erhalten. Die US-Amerikaner haben sich mit dem schwedischen Netzwerkausrüster Ericsson zusammengetan, um eine gemeinsame Plattform für 3G-Handys zu entwickeln. Sie wollen ein Referenzdesign anbieten, das es Herstellern von Mobiltelefonen ermöglicht schneller und günstiger neue Modelle zu entwickeln.

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