Handychips

Texas Instruments streicht 1700 Jobs

15.11.2012
Der US-Chiphersteller Texas Instruments baut weltweit 1700 Stellen ab. Hintergrund ist, dass das Unternehmen sein Geschäft mit Handychips zurückfährt.
TI-Chef Rich Templeton
TI-Chef Rich Templeton
Foto: Texas Instruments

Hier ist die Konkurrenz hart und die Entwicklung teuer, weil die Technik so schnell voranschreitet. Den Abbau gab Texas Instruments am Mittwoch am Firmensitz in Dallas bekannt. Der Schritt soll helfen, jährlich 450 Millionen Dollar (umgerechnet 353 Millionen Euro) einzusparen. Zunächst jedoch fallen einmalige Kosten von 325 Millionen Dollar an, die im laufenden Quartal verbucht werden.

Texas Instruments ist führend bei analogen und integrierten Prozessoren für einfache Rechenaufgaben. Die Chips kommen in Waschmaschinen ebenso zum Einsatz wie in Fernsehgeräten oder Industrieanlagen. Zuletzt musste das Unternehmen einen Umsatzrückgang hinnehmen. (dpa/tc)