Fabrikschließungen

Texas Instruments mit Umsatz- und Gewinnrückgang

24.01.2012
Der US-Elektronikbauteilehersteller Texas Instruments (TI) hat im Schlussquartal bessere Geschäfte gemacht als erwartet.
TI-Chef Rich Templeton
TI-Chef Rich Templeton
Foto: Texas Instruments

Im Gesamtjahr schloss das Unternehmen allerdings mit einem Umsatz- und Gewinnrückgang und macht nun zwei seiner älteren Werke dicht. Dies teilte Texas Instruments am Montagabend nach Börsenschluss in den USA am Firmensitz in Dallas mit. Dabei scheint sich der gebeutelte Elektronikmarkt gerade wieder aufzuhellen. Texas Instruments verbreitet Aufbruchstimmung. Die Branche habe wahrscheinlich "den Boden in diesem Abschwung erreicht", sagte Konzernchef Rich Templeton. Nachbörslich stieg die Aktie um gut drei Prozent.

Der Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar zurück (umgerechnet 2,6 Milliarden Euro). Der Gewinn fiel um 68 Prozent auf unterm Strich 298 Millionen Dollar. Sowohl die Eingliederung des übernommenen Wettbewerbers National Semiconductor als auch die Fabrikschließungen gingen ins Geld.

Von den Werksschließungen seien insgesamt 1000 Mitarbeiter betroffen, hieß es. Eine Fabrik liegt im japanischen Hiji, die andere im texanischen Houston. Die Produktion werde an größere, modernere Standorte verlagert, erklärte Templeton. (dpa/tc)

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