Externe 3,5-Zoll HDD mit USB-Stick

Test - Hitachi LifeStudio Desk Plus mit 2 TByte

Bernhard Haluschak ist als Redakteur bei der IDG Business Media GmbH tätig. Der Dipl. Ing. FH der Elektrotechnik / Informationsverarbeitung blickt auf langjährige Erfahrungen im Server-, Storage- und Netzwerk-Umfeld und im Bereich neuer Technologien zurück. Vor seiner Fachredakteurslaufbahn arbeitete er in Entwicklungslabors, in der Qualitätssicherung sowie als Laboringenieur in namhaften Unternehmen.
Die externe Festplatte Hitachi LifeStudio Desk Plus im 3,5-Zoll-Formfaktor arbeitet mit einer USB-2.0-Schnittstelle. Darüber hinaus hat der Hersteller einen USB-Stick in diese auf Design getrimmte Storage-Lösung integriert. Wir haben die schicke externe HDD in der 2-TByte-Version getestet.

Die externe Festplatte Hitachi LifeStudio Desk Plus mit einer Speicherkapazität von 2 TByte fällt durch eine Besonderheit auf: den integrierten 4-GByte-USB-Stick. Dieser wird mittels eines Magneten an der Front der Festplatte gehalten, gleichzeitig stellen Federkontakte eine USB-Verbindung zur Festplattenstation her. Zusätzlich besitzt der Stick einen Standard-USB-Stecker für den "Normaleinsatz". Die Festplattenbasisstation kommuniziert mittels einer USB-2.0-Schnittstelle, sodass die zu erwartenden Datentransferraten entsprechend sehr moderat ausfallen dürften.

Neben dem "Hardwarespeicher" stellt Hitachi dem Anwender einen kostenlosen Online-Speicher zur Verfügung. Dieser ist über eine mitgelieferte Software-Suite nutzbar. Das Programmpaket hat Hitachi auf eine interne Flash-Speicher gepackt, sodass die volle Kapazität der externen Festplatte genutzt werden kann. Durch diesen Trick verhindert der Hersteller auch ein Löschen dieser Software, da die Partition nur Leserechte besitzt.

Um die Leistungsfähigkeit der externen Festplatte Hitachi LifeStudio Desk Plus 2 TByte auszuloten, haben wir diese mit verschiedenen Benchmarks ausgiebig getestet. Dabei haben wir den Testkandidaten an eine USB-2.0-Schnittstelle angeschlossen und diese verschiedenen Geschwindigkeitstests unterzogen. Die Ergebnisse wurden dann den Leistungsdaten von herkömmlichen SATA-Festplatten gegenübergestellt. Darüber hinaus untersuchten wir Funktionalität und Handhabung der mitgelieferten Software.