Ivy-Bridge-Plattform und integriertes 3G

Test Dell Vostro 3360 - 13-Zoll-Business-Notebook im Alu-Design

Malte Jeschke
Malte Jeschke ist Leitender Redakteur bei TecChannel. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit professionellen Drucklösungen und deren Einbindung in Netzwerke. Daneben gehört seit Anbeginn sein Interesse mobilen Rechnern und Windows-Betriebssystemen. Dank kaufmännischer Herkunft sind ihm Unternehmensanwendungen nicht fremd. Vor dem Start seiner journalistischen Laufbahn realisierte er unter anderem für Großunternehmen IT-Projekte.
Ein schmuckes Alu-Gehäuse im kompakten 13-Zoll-Format mit aktueller Technik - dies vereint das Dell Vostro 3360. Adressiert werden Anwender in kleinen und mittleren Unternehmen. Die soll unter anderem der Einstiegspreis in der 600-Euro-Region überzeugen. Ein durchaus faires Angebot, wie der Test belegt.

Innerhalb seiner Vostro-Familie stuft Dell das Modell 3360 als "ultramobil" ein. Mit den Vostro-Notebooks werden Anwender in kleinen und mittleren Unternehmen sowie in Heimbüros adressiert. Die Designsprache des Vostro 3360 ist nicht gänzlich neu, sondern bereits von früheren Modellen wie dem Vostro V131 her bekannt. Aber das muss ja gerade in Unternehmen, wo unter Umständen mehrere Generationen Notebooks im Einsatz sind, kein Nachteil sein. Und als gelungen kann das Design immer noch durchgehen, was angesichts der kurzen Produktzyklen heutzutage keine Selbstverständlichkeit ist. Irgendwo um die 500 Euro netto beginnen die Angebote des Vostro 3360, nach oben ist da wie meist deutlich Spielraum. Anders als beispielsweise bei den Latitude-Modellen des Herstellers sind bei diesem Vostro die Konfigurationsmöglichkeiten deutlich geringer: Prinzipiell wählt der Kunde aus einer Reihe von vorkonfigurierten Systemen mit kleinen Änderungsmöglichkeiten.

Ausstattung

Ausstattung: In unserem Testgerät des Dell Vostro 3360 steckt ein Intel Core i5-3317U, ein Core-i-Prozessor der dritten Generation. Diese CPU ist auch in den meisten Vorschlagskonfigurationen des Vostro 3360 im Dell-Online-Angebot zu finden. Im Testgerät hat der Prozessor Zugriff auf 4 GByte DDR3-SDRAM, organisiert in zwei 2-GByte-Modulen. Der Online-Konfigurator bietet auch Modelle mit serienmäßigen 6 GByte Arbeitsspeicher.

Dell Vostro 3360: Das 13,3-Zoll-Display arbeitet mit einer Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten.
Dell Vostro 3360: Das 13,3-Zoll-Display arbeitet mit einer Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten.

Das 13,3-Zoll-Display arbeitet mit LED-Hintergrundbeleuchtung und der klassenüblichen Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten. Für die Ansteuerung des Displays ist Intels HD Graphics 4000 aus der Ivy-Bridge-Plattform verantwortlich. Externe Anzeigeeinheiten kann man per HDMI oder VGA anschließen. Im oberen Rahmen des Displaydeckels findet sich eine integrierte Webcam.

Peripherie kann man über drei USB-3.0-Ports anschließen. Anders als beim Vorgänger Vostro 3350 ist aber keiner der Ports mehr als kombinierter eSATA-Port ausgeführt. Im Gegensatz zu vielen Ultrabooks bringt das Gerät einen ordentlichen Ethernet-Port in normaler Bauhöhe mit.

Im WLAN funkt unser Testgerät gemäß 802.11b/g/n; zudem haben wir ein mobiles Breitbandmodul an Bord. Der Steckplatz für die SIM-Karte befindet sich auf der Gehäuserückseite. Drahtlos kommuniziert das Notebook darüber hinaus mit Bluetooth v4.0.

In Sachen Massenspeicher ist unser Testgerät mit einer traditionellen Festplatte ausgerüstet, das 320-GByte-Laufwerk stammt von Hitachi. Dell hat auch eine Modellvariante des Vostro 3360 mit 128-GByte-SSD im Programm. Bei den Festplatten kommt inzwischen häufig ein 500-GByte-Laufwerk mit 5400 U/min zum Einsatz. An der rechten Gehäuseseite findet sich ein Speicherkartenleser, der mit SD, MMC und MemoryStick Pro zurechtkommt.

Unser Test-Notebook läuft unter Windows 7 Home Premium, Dell bietet das Vostro 3360 derzeit nur noch mit Windows 8 Pro an.

Bei unserer Testausstattung liegt man preislich bei rund 660 Euro. Dieses Angebot umfasst einen einjährigen Basisservice mit Support am nächsten Arbeitstag. Das Ganze kann man natürlich aufstocken, eine Verlängerung des Basisservice auf drei Jahre kostet beispielsweise etwas mehr als 70 Euro oder alternativ knapp 2,40 Euro pro Monat.

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