Grafikkarte

Test - Asus HD 7950 DirectCU 2 TOP

Konstant gute Leistung, leises Betriebsgeräusch, Energieeffizienz, einzigartiges Kühldesign und brandneue Technik – das alles vereint Asus in der Serien-Version der Radeon HD 7950. Der Test beweist, dass sich die auffällig große Kühlung DirectCU 2 aber nur teilweise lohnt.

Der taiwanische Hersteller Asus bringt die HD 7950 DirectCU 2 TOP an den Start: die überaus wuchtige Grafikkarte belegt aufgrund des Kühldesigns mit dem Namen DirectCU 2 gleich 2,5 Steckplätze, soll dadurch aber für ausgeglichene Temperaturen und leisen Betrieb sorgen. Im Test hat sich das zum Teil auch bewahrheitet.

Ausstattung der Asus HD 7950 DirectCU 2 TOP: Üppige Karte, abgesehen vom Lieferumfang

Videschnittstellen der Asus HD 7950 DirectCU 2 TOP.
Videschnittstellen der Asus HD 7950 DirectCU 2 TOP.
Foto: Asus

Die Asus HD 7950 DirectCU 2 TOP mit AMDs Tahiti-Grafikchip wird im energieffeizienten 28-Nanometer-Verfahren gefertigt. Der GPU-Takt ist ab Werk auf 900 Mhz übertaktet, deshalb der kleine Zusatz TOP. Asus bietet auch eine Grafikkarte mit dem Standardtakt von 800 MHz an. Der Speichertakt bleibt aber jeweils gleich und beläuft sich auf 1250 MHz (effektiv 5000). Der 3 GB große DDR5-Speicher wird von einem 384 Bit großen Interface angesteuert. Wie alle Grafikkarten aus der AMD Radeon HD 7000-Familie verfügt auch die Asus-Karte über die neuen und gegebenenfalls verbesserten Features wie AMD HD3D, Zerocore, Powertune, DirectX 11.1-Unterstützung und die Kommunikation über PCI Express 3.0-Steckplätze. Ebenso verfügt die Asus HD 7950 auch über die entsprechenden Video-Schnittstellen: einmal HDMI, einmal DVI und zwei Mini-Displayports. Dagegen löst der magere Lieferumfang keine Begeisterungsströme aus. Zwei PCI-Express-Stromanschlüsse beziehungsweise Verlängerungen und ein Mini-Displayport-auf-DVI-Adapter sowie die obligatorische Crossfire-Brücke befinden sich in der Verpackung. Jedoch legt Asus das Programm GPU Tweaker bei, mit dem Sie die Grafikkarte übertakten und die Werte überwachen können.

Das Kühldesign mit dem Namen DirectCU 2.
Das Kühldesign mit dem Namen DirectCU 2.
Foto: Asus

Zum Kühldesign: DirectCU 2 soll nach Herstellerangaben sowohl für eine 20 Prozent bessere Kühlung und eine 600 Prozent bessere Wärmeabfuhr sorgen, als auch für ein leiseres Betriebsgeräusch als noch bei AMDs Referenz-Grafikkarte sorgen. Zum einen erreicht der Hersteller das dadurch, dass er einen großen Kühlblock aus Aluminium auf die Platine setzt. Zusätzlich sorgen dicke Wärmeableiter (Heatpipes) aus gut leitendem Kupfer für den Abtransport der Wärme. Dies soll durch den direkten Kontakt mit dem Grafikchip selbst optimal funktionieren. Den Abschluss bilden gleich zwei Lüfter, die einen konstanten Luftstrom garantieren sollen. Doch aufgrund des komplexen Kühldesigns belegt die Asus-Grafikkarte gleich 2,5 Steckplätze. Zwei Grafikkarten im Verbund ist also nur Besitzern mit geräumigen Gehäusen und Mainboards vorbehalten.

Ausstattung

Asus HD 7950 DirectCU2 TOP

Grafikprozessor (Takt) / Anschluss / Anzahl der Shader (Takt) / DirectX

AMD Radeon HD 7900 (900 MHz) / PCI Express x16 3.0 / 1792 (900 MHz) / Version 11.1

Speicher: Größe / Typ / Takt / Busbreite

3072 MB / GDDR5-RAM / 1250 MHz / 384 Bit

Grafikkarten-Bios / -Treiber

015.013.000.010.000705 / Catalyst 11.12 (8.921.5.0)

Kartenlänge / Kartenbreite / Stromanschluss

30,0 Zentimeter / 2,5 Steckplätze / 2x 6polig

Video-Anschlüsse

2x Mini-Displayport, 1x HDMI, 1x DVI

beigelegte Adapter

2x Strom, 1x Mini-Displayport auf DVI, 1x Crossfire-Brücke

beigelegte Software: Programme / Spiele

GPU Tweaker / nicht vorhanden

Anzahl der gleichzeitig anschließbaren Bildschirme

6