Mehr Komfort und Features

Test - Apple iPad mit iOS 5 Beta

Christian Vilsbeck war viele Jahre lang als Senior Editor bei TecChannel tätig. Der Dipl.-Ing. (FH) der Elektrotechnik, Fachrichtung Mikroelektronik, blickt auf langjährige Erfahrungen im Umgang mit Mikroprozessoren zurück.
Apple stellt Entwicklern die erste Beta-Version von iOS 5 zur Verfügung. Das neue Betriebssystem für das iPhone 3 GS, iPhone 4, iPad und iPad 2 sowie den iPod touch wartet mit höherem Bedienkomfort und neuen Features auf.

Mit den Tablet-Betriebssystemen Google Android Honeycomb, RIM PlayBook-OS QNX, WebOS von HP und dem künftigen Windows 8 von Microsoft wächst die Konkurrenz zu Apples iOS stetig. Von der Funktionalität gerät das aktuelle iOS 4.3.3 immer mehr in Bedrängnis, auch wenn der Bedienkomfort nach wie vor führend ist.

Das von Apple angekündigte iOS 5 bringt deshalb über 200 neue Features mit sich. Im Herbst 2011 soll das neue Betriebssystem für das iPhone 3GS, iPhone 4, iPad und iPad 2 sowie den iPod touch der 3. und 4. Generation verfügbar sein. Die Beta 1 von iOS 5 gibt es aber bereits jetzt für Entwickler. Mit der neuen Version 5 will Apple eigenen Angaben zufolge sein iOS auf einen ganz neuen Level heben.

Mit iOS 5 dürften sich auf jeden Fall einige Anbieter von Apps ärgern. So wandern nützliche Funktionen nun direkt in das Betriebssystem. Außerdem bohrt Apple den Safari-Browser deutlich in der Funktionalität und im Bedienkomfort auf. Während in iOS 4.3 häufig alternative Browser wie Atomic, iCab oder Opera Mini verwendet werden, könnten diese mit iOS 5 überflüssig werden.

Unsere Schwesterpublikation TecChannel hat die erste Beta-Version von iOS 5 ausführlich auf dem Apple iPad getestet. Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen die neuen Funktionen des Betriebssystems vor. Wenn Sie iOS 5 Beta auf Ihrem iPhone oder iPad selbst ausprobieren wollen, benötigen Sie einen Developer-Account bei Apple. Die UDID des Geräts muss bei Apple für die Nutzung von iOS 5 Beta zwingend registriert sein. Findige Entwickler haben hier ein Geschäftsmodell entdeckt und registrieren für zirka 10 US-Dollar zugesendete UDIDs.