Data Warehousing

Teradata wächst trotz Krise

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Der Data-Warehousing-Spezialist Teradata, vor einiger Zeit abgespalten von NCR, beweist, dass man mit den richtigen Produkten auch in der Krise wachsen kann.
Teradata beim Börsengang im Oktober 2007
Teradata beim Börsengang im Oktober 2007
Foto: Teradata

Für sein Ende Dezember abgeschlossenes viertes Quartal wies Teradata einen Umsatz von 493 Millionen Dollar aus, ein Plus von sechs Prozent gegenüber der vergleichbaren Vorjahreszeit (466 Millionen Dollar). In die aktuellen Erlöse sind bereits negative Währungseffekte von drei Prozent eingerechnet. Für das gesamte Geschäftsjahr 2008 betragen die Einnahmen damit 1,762 Milliarden Dollar, das sind vier Prozent mehr als 2007 (1,702 Milliarden Dollar). Im Gesamtjahr halfen die Wechselkurseffekte dem Umsatzplus um zwei Prozentpunkte.

Unterm Strich blieb im vierten Quartal ein Nettogewinn nach US-GAAP von 79 Millionen Dollar oder 45 Cent pro Aktie im Vergleich zu ebenfalls 79 Millionen Dollar, aber 43 Cent je Anteilschein im Q4 2007. Einmaleffekte herausgerechnet beträgt das Pro-forma-Ergebnis im vierten Quartal 2008 wie 2007 jeweils 40 Cent pro Aktie. Für das Gesamtjahr ergibt sich ein Reingewinn von 250 Millionen Dollar oder 1,39 Dollar je Anteilschein; ein Jahr zuvor hatte der Enterprise-Analytics-Spezialist 200 Millionen Dollar oder 1,10 Dollar pro Aktie verdient. Das Pro-forma-Ergebnis stieg im Jahresvergleich von 1,24 auf 1,42 Dollar pro verwässerter Aktie.

Teradata-Chef Mike Koehler
Teradata-Chef Mike Koehler
Foto: Teradata

"Teradata hat das Jahr mit einem starken vierten Quartal abgeschlossen und insgesamt ein erfolgreiches und sehr produktives erstes Jahr als eigenständiges Unternehmen hinter sich", freut sich President und CEO Mike Koehler. "Unsere Lösungen helfen Kunden dabei, bessere strategische und operationale Entscheidungen zu treffen, um sich Wettbewerbsvorteile zu verschaffen, Risiken zu managen und Kosten zu senken, alles Prioritäten in dieser unsicheren wirtschaftlichen Umgebung."

Teradata erzielte im Geschäftsjahr 2008 einen operativen Cash Flow von 440 Millionen Dollar (plus 53 Millionen gegenüber Vorjahr) und beendete das Fiskaljahr mit Barmitteln und kurzfristigen Anlagen von 442 Millionen Dollar. Eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2009 gab das Unternehmen aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Situation nicht ab.