Data Warehousing

Teradata macht kräftig Gewinn, senkt aber die Prognose

Sascha Alexander ist Manager Marketing & Kommunikation bei der QUNIS GmbH, Neubeuern, die auf Beratung und Projekte in der Business Intelligence, Big Data und Advanced Analytics spezialisiert ist. Zuvor war der Autor als Director Communications bei den Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BARC und PAC tätig. Als ehemaliger Redakteur der COMPUTERWOCHE sowie Gründer und Chefredakteur des Portals und Magazins für Finanzvorstände CFOWORLD verbindet ihn zudem eine lange gemeinsame Zeit mit IDG.
Seine Themenschwerpunkte sind: Business Intelligence, Data Warehousing, Datenmanagement, Big Data, Advanced Analytics und BI Organisation.
Der Hersteller sieht sich im Highend-Segment für Data-Warehouse-Systeme nicht bedrängt. Die Umsätze ließen sich indes nicht steigern.

Mit einem kräftigen Gewinn aber stagnierenden Umsätzen hat der Data-Warehouse-Spezialist Teradata mit Sitz in Miamisburg, Ohio, sein drittes Quartal beendet. Demnach stieg der Nettogewinn auf 60 Millionen Dollar im Vergleich zu 29 Millionen Dollar im Vorjahresquartal, welches allerdings durch die Trennung des Unternehmens vom Mutterkonzern NCR belastet war. Der Umsatz verharrt hingegen mit 439 Millionen Dollar auf gleichem Niveau wie 2007, der Cash-flow ließ sich leicht von 71 auf 78 Millionen Dollar steigern. Im Detail war aber vor allem das Geschäft in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) rückläufig. Hier sank der Umsatz um neun Prozent, während andere Vertriebsregionen zumindest noch ein schwaches Plus vorweisen konnten.

Chief Executive Officer Mike Koehler, zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis. Die Produkte für Data Warehousing und Datenanalyse von Teradata seien gut im Markt positioniert, da immer mehr Unternehmen aus Kosten- und strategischen Gründen ihre Geschäftsdaten integrieren und zentralisieren wollten.

Angesichts ungünstiger Wechselkurse und der sich eintrübenden Wirtschaftslage müsse man indes die Prognosen für das laufende Jahr senken. So würden die Umsätze für das Geschäftsjahr voraussichtlich um vier Prozent geringer ausfallen als bisher erwartet. Damit vermindere sich auch der prognostizierte Nettogewinn von bisher 1.30 Dollar bis 1.40 Dollar pro Aktie auf nun 1.27 und 1.37 Dollar.