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Teles bleibt in den roten Zahlen

14.10.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Beim TK-Dienstleister Teles AG ist im dritten Quartal 2005 trotz gestiegener Umsätze ein Verlust angefallen. Wie das Berliner Unternehmen bekannt gab, stiegen die Einnahmen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um elf Prozent auf 6,9 Millionen Euro. Das Vorsteuerdefizit (Ebt) weitete sich im Jahresvergleich von 300.000 auf 2,1 Millionen Euro aus, lag jedoch laut Teles im Rahmen der Planung.

Das Unternehmen hatte Anfang des Jahres sein Webhosting-Geschäft Strato für 124 Millionen Euro an Freenet.de verkauft, um sich auf die Geschäftsfelder Internet-Telefonie und breitbandiges Internet via Satellit ("skyDSL") zu konzentrieren. Wie die Berliner berichten, gewann das skyDSL-Kundenwachstum in Berichtsquartal an Dynamik. So habe sich der Zugang von Neukunden gegenüber dem vorangegangenen zweiten Quartal 2005 vervierfacht. Was Teles in der Adhoc-Mitteilung verschweigt: In den Monaten April, Mai und Juni konnte das Unternehmen die Zahl der sky-DSL-Abonnenten lediglich von knapp 16.000 auf rund 18.000 steigern. Bis Ende September dürfte die Nutzerzahl demnach um rund 8000 auf 26.000 Surfer angewachsen sein, eine überschaubare Zahl für den Hoffnungsträger des Unternehmens. (mb)