T-Mobile USA

Telekom will in den USA auf Platz drei vorrücken

29.01.2013
Die Deutsche Telekom will mit ihrer Tochter T-Mobile USA zum drittgrößten Mobilfunkanbieter des Landes aufsteigen und damit den Konkurrenten Sprint überholen.
Branchenveteran John Legere war vor seinem Wechsel zu T-Mobile USA CEO von Global Crossing.
Branchenveteran John Legere war vor seinem Wechsel zu T-Mobile USA CEO von Global Crossing.
Foto: T-Mobile USA

"Wir sehen Möglichkeiten, auf den dritten Platz vorzurücken", sagte der neue T-Mobile-USA-Chef John Legere der Tageszeitung "Die Welt" (Dienstag). Derzeit ist die US-Mobilfunktochter der Telekom nach Verizon, AT&T und Sprint der viertgrößte Netzbetreiber.

Legere geht davon aus, dass sich der Markt schnell ändern kann. "Es wäre aber arrogant zu glauben, dass sich dieser Kampf unter uns vieren abspielt", sagte er. Es könnten jederzeit andere Unternehmen in den Markt eintreten, ob das nun der Satelliten-TV-Anbieter Dish, Direct TV, Apple oder Google seien. T-Mobile USA selbst schaue sich Möglichkeiten von Kooperationen genau an. Derzeit ist Dish auf der Suche nach einem Partner für den Aufbau eines mobilen Breitbandnetzes.

Bei T-Mobile USA hat sich dem Manager zufolge seit dem geplatzten Verkauf an AT&T viel getan. Man habe zusätzliche Funkspektren bekommen und biete inzwischen in vielen Ballungszentren das schnellste Netz. Der Zusammenschluss mit MetroPCS werde T-Mobile USA noch weiter voranbringen. (dpa/tc)