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Telekom versteigert Frequenzen

11.08.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Einem Bericht des Informationsdienstes "vwd" zufolge sollen im Herbst dieses Jahres noch unbelegte Frequenzen im Mobilfunknetz versteigert werden. Neben dem Lizenzinhaber Deutsche Telekom wollen auch Mannesmann Mobilfunk, E-Plus und Viag Interkom mitbieten, wenn die zwei noch verfügbaren Bandbreiten-Schlitze im Bereich von 1800 Megahertz für den digitalen GSM-Standard (Global System for Mobile Communication) unter den Hammer kommen. Bislang sind in diesem Bereich lediglich die E-Plus-Netze und Viag Interkom vertreten. Auf Weisung der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post sind nur die vier Anbieter für die Auktion qualifiziert. Durch die Vergabe weiterer Frequenzen erhofft sich der Regulierer, den häufigen Verbindungsabbrüchen im überfüllten Mobilfunknetz vorzubeugen.