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250 und 500 Mbit/s geplant

Telekom verspricht deutliche Tempo-Steigerung im Internet

23.12.2014
Die Deutsche Telekom drückt bei ihren schnellen Internetangeboten aufs Tempo. "Im Moment gehen wir mit dem Netzausbau in die Fläche, der nächste Schritt ist noch mehr Tempo für alle", sagte Deutschland-Vorstand Niek Jan van Damme der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ/Dienstag).

Damit sei die Telekom auch für den Wettbewerb mit dem Fernsehkabel gerüstet. Neben dem Ausbau der schnellen VDSL-Anschlüsse mit Bandbreiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde, die es derzeit für rund 40 Prozent der Haushalte gibt, hat die Telekom die noch schnellere Supervectoring-Technik auf dem Zettel: "In zwei bis drei Jahren werden wir mit dem Ausbau beginnen", sagte van Damme.

Die Aufrüstung zum Supervectoring ist für den Konzern vergleichsweise einfach zu bewerkstelligen. Um die Übertragungsraten von bis zu 250 Megabit pro Sekunde zu erreichen, braucht es dem Bericht zufolge nur neue Funktionskarten und neue Software für die an Glasfaserkabel angebundene Schaltverteiler. Wenn nötig, könne der Ausbau binnen weniger Monate vonstatten gehen, schreibt die "FAZ".

Außerdem plant die Telekom mit der noch schnelleren Turbotechnik "G fast", von der sich van Damme Bandbreiten von bis zu 500 Megabit pro Sekunde verspricht. Dafür müssten allerdings wieder Bagger und Techniker anrücken. Glasfaserkabel bis in jeden Haushalt hält van Damme zwar für die Ideallösung, doch seien die Kunden nicht bereit, die dafür notwendigen Preise zu bezahlen.

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Mit dem Netzausbau versucht die Telekom der Konkurrenz von Kabelanbietern wie Kabel Deutschland und der fusionierten Unitymedia KabelBW Paroli zu bieten. Diese bieten schon länger Bandbreiten von 100 Megabit pro Sekunde an. Die Telekom will nun Marktanteile zurückgewinnen - über mehr eigene Kunden und über Großhandelsverträge mit Wettbewerbern wie der United-Internet-Tochter 1&1. Laut der Breitbandstrategie der Bundesregierung sollen bis zum Jahr 2018 in jedem Winkel der Republik Internetanschlüsse mit 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stehen. (dpa/cvi)